Nachhaltig Leben – so geht’s!

4. September 2016

Nachhaltig Leben – so geht’s!
Jeder spricht von mehr Nachhaltigkeit – aber was kann man eigentlich selbst dafür tun? Und bringt das im „kleinen Rahmen“ überhaupt etwas?
Selbstverständlich ist Nachhaltigkeit auch im kleinsten Rahmen möglich: Den Einstieg kann jeder schaffen und so ein Stück weit der Umwelt etwas Gutes tun. Und es ist sogar viel einfacher als meistens angenommen wird.
Es gibt viele Tipps um ein wenig umweltbewusster einzukaufen, zu wohnen oder sich zu verhalten. Aber wo fängt man am besten an? Das ist jedem selbst überlassen – hier haben wir Tipps zusammengestellt, die Ihr Leben ganz einfach und schnell nachhaltiger werden lassen:

 

Ökostrom
Jeder, der zu einem Stromanbieter wechselt, der Ökostrom liefert, setzt ein deutliches Signal gegen Kohle- und Atomstrom. Mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter bringen Sie deutlich zum Ausdruck, dass Ihnen die Herkunft des Stroms nicht egal ist. Die Entscheidung für Ökostrom ist also ein einfacher und bequemer Beitrag für den Umweltschutz. Link https://www.entega.de/

 

Energie Sparen
Z.B. Richtig heizen – kurz: Temperatur runterdrehen, warm anziehen und gut abdichten. Das spart Geld und Ressourcen. Nachhaltig Leben heißt auch kurz und intensiv Lüften, anstatt die Fenster dauerhaft auf Kipp zu haben. Ein Grad weniger spart schon 6% der Heizenergie.
Weitere Energiespar-Tipps erhalten Sie hier Link https://www.entega.de/energie-sparen/

 

Nachhaltige Mobilität
Je nach Verkehrsmittelwahl wird unterschiedlich viel CO2 ausgestoßen. Mancher Weg kann vielleicht auch zu Fuß, per Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gegangen werden. Muss es immer die Flugreise sein oder kann es nicht auch mal der Zug sein?

 

Nutzen Sie die „nachhaltigen“ Verkehrsmittel in Darmstadt:
–    Gut ausgebautes Fuß- und Radwegenetz. Eine Übersicht zu den Fahrradstraßen gibt es hier
https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-Rubriken/Leben_in_Darmstadt/mobilitaet_und_verkehr/fahrrad/uebersicht_fahrradstrassen.pdf
–    Fahrradverleihsystem call-a-bike  https://www.callabike-interaktiv.de/kundenbuchung/process.php?proc=bikesuche&f=500&&f=500
–    ÖPNV-Angebot der HEAG mobilo https://www.heagmobilo.de/
–    Reisen mit dem Zug – die Reiseauskunft der Deutschen Bahn bietet zudem ein UmweltMobilCheck an
–    Carsharing – nutzen Sie das Angebot von book-n-drive https://www.book-n-drive.de/  oder schauen Sie bei Tamyca https://www.tamyca.de/ vorbei – hier können Sie Autos von Privatpersonen mieten.
–    Mitfahrportal flinc https://flinc.org/
–    Und wenn Sie sich noch nicht sicher sind, wie Sie reisen wollen: Qixxit https://www.qixxit.de/ macht Vorschläge zum optimalen Mix aus allen Verkehrsmitteln und geht dabei ganz auf die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten ein

 

Regional und saisonal einkaufen
Obst und Gemüse aus der Region haben kurze Anfahrtswege hinter sich. Wer nach den Jahreszeiten kauft, kann davonausgehen, dass die Lagerung kurz war und wenig Energie verbraucht hat. Und bei kurzen Transportwegen und ohne Lager- und Kühlaufwand muss es vielleicht gar nicht mal Bio sein. So sind „normale“ Äpfel aus Darmstadt, z.B. von den Eberstädter Streuobstwiesen http://www.streuobstwiesen-eberstadt.de/ oder dem Hofgut Oberfeld http://www.landwirtschaft-oberfeld.de/hofladen.html bestimmt CO2-freundlicher als aus Neuseeland importierte Bioware.

 

Grüne Suchmaschinen
Ecosia www.ecosia.org arbeitet nicht nur CO2-neutral, auch gehen 80 Prozent des Einnahmeüberschusses aus Werbung plus Prozente aus Shopping-Einnahmen an ein Regenwaldprojekt.
Umlu: Der Ansatz von www.umlu.de ist, dass die Suchergebnisse besonders umweltfreundlicher Firmen, Produkte, Themen weiter oben gelistet werden als andere. Für die Bewertung werden die Firmen, Produkte und Internetseiten redaktionell auf ihre Umweltfreundlichkeit geprüft. Außerdem steht der Server in einem Rechenzentrum, das CO2-neutral gehostet wird, für den Stromverbrauch des Servers werden Bäume gepflanzt.

 

Alles aus Papier – nur mit dem Blauer Engel Zertifikat
Der blaue Engel steht für 100% Recyclingpapier, was bedeutet, das für die Produkte keine Bäume gefällt werden müssen. Darauf achten sollte man unbedingt bei Hygienepapier wie Taschentüchern oder Klopapier, aber auch Kopierpapier und Schulheften.

 

Mehrweg ist besser als Einweg
Mehrwegflaschen lassen sich bis zu 50 Mal wiederbefüllen, bevor sie zu neuem Glas beziehungsweise Kunststoff verarbeitet werden. Und auch hier gilt: Getränke regionaler Erzeuger oder regionale Abfüllorte sind umweltfreundlicher, denn sie haben keine langen Transportwege hinter sich.
Müll trennen
Natürlich sollten Verpackungen und Plastiktüten eingespart werden, aber dennoch bleibt die Produktion von Müll nicht aus. Damit Abfall wiederverwertet werden kann, muss er richtig getrennt. Vor allem bei Papier und Glas funktioniert das Recycling gut. Mehr als 80 Prozent des Abfalls können umgewandelt und erneut genutzt werden. Im Bereich des Plastikmülls werden nur weniger als die Hälfte der Abfälle wiederverwertet. Und so wird in Darmstadt getrennt Link EAD-PDF

 

Und das Einfachste: insgesamt weniger konsumieren
Durch ein minimalistisches Leben werden automatisch Umwelt und Geldbeutel geschont!

 

Wollen Sie noch mehr Tipps? Auf der Seite der Bundesregierung (https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Nachhaltigkeitsstrategie/6-Reden/_node.html) gibt es weitere Infos

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