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Magazin: da.news

Citymarketing fordert Beibehaltung des Ansprechverbots beim Betteln

Verein plädiert vor einer Änderung für eine umfassende Evaluation

Der Citymarketing Darmstadt e.V. spricht sich gegen eine vorschnelle Rücknahme des bestehenden Ansprechverbots beim Betteln in der Darmstädter Innenstadt aus. Der Verein fordert stattdessen, die aktuelle Regelung zunächst umfassend zu evaluieren.

„Aus Sicht unserer Innenstadtkunden bedauern wir die drohende, vorzeitige Rückabwicklung des Ansprechverbots“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Dr. Moritz Koch.

Wohlfühl- und Sicherheitsgefühl im Fokus

Nach Angaben des Vereins ist es ein zentrales Ziel des Citymarketings, dass sich Besucherinnen und Besucher in der Darmstädter Innenstadt sicher und wohl fühlen können.

Dieses Sicherheitsgefühl dürfe nicht durch das Verhalten einzelner Personen oder Gruppen beeinträchtigt werden. Von Mitgliedsunternehmen erhalte der Verein regelmäßig Rückmeldungen, wonach sich zahlreiche Innenstadtbesucher durch Bettelaktivitäten gestört fühlten.

Regelung erleichtere Arbeit der Stadtpolizei

Das Ansprechverbot sei aus Sicht des Vereins ein wichtiger Schritt gewesen, um die Situation in der Innenstadt zu verbessern. Zudem habe die Regelung die Arbeit der Stadtpolizei erleichtert, da Verstöße einfacher festgestellt und kontrolliert werden könnten.

Der Verein befürchtet, dass mit einer Rückkehr zur früheren Regelung auch die Beschwerden aus der Vergangenheit wieder zunehmen könnten.

Evaluation vor weiteren Entscheidungen

Die Mitgliedsunternehmen des Citymarketings sprechen sich deshalb dafür aus, die bestehende Regelung zunächst beizubehalten und gemeinsam mit allen Beteiligten auszuwerten.

Erst auf Grundlage einer solchen Evaluation könne über mögliche Anpassungen sinnvoll entschieden werden.

Sicherheit und Ordnung als Schwerpunktthemen

Der Citymarketing Darmstadt e.V. engagiert sich seit vielen Jahren für die Themen Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in der Innenstadt.

Zu den regelmäßig diskutierten Themen zählen neben Bettelaktivitäten auch das Miteinander von Fuß- und Radverkehr, Ladendiebstähle sowie die Beleuchtung im öffentlichen Raum.

(DARMSTADT – RED/PM/CM)