Filmvorführung in Darmstadt erinnert an Kriegsende
Dokumentation „…und dann kamen die Amerikaner“ am 8. Mai im Rex Kino
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt erinnert mit einer besonderen Filmvorführung an das Ende des Zweiten Weltkriegs: Am 8. Mai 2026 läuft die Dokumentation „…und dann kamen die Amerikaner – Wie Kinder das Kriegsende in Darmstadt erlebten“ im Rex Programmkino Darmstadt. Beginn ist um 17.30 Uhr.
Zeitzeugen berichten vom Kriegsende 1945
Der 8. Mai gilt als Tag der Befreiung und markiert 2026 den 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa. Im Mittelpunkt des Films stehen Darmstädterinnen und Darmstädter, die das Kriegsende als Kinder erlebt haben.
Sie berichten von Angst, Entbehrung und Unsicherheit – aber auch von Hoffnung und den ersten Momenten des Friedens. Ergänzt werden die persönlichen Erinnerungen durch historische Fotos, Briefe und Tagebücher.
Fortsetzung eines bekannten Filmprojekts
Die Dokumentation knüpft an den Film „Brandmale“ an, der sich mit den Folgen der Zerstörung Darmstadts befasst. Premiere feierte das neue Werk bereits am Gedenktag der Darmstädter Brandnacht im September.
Das Projekt wurde von der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung initiiert und gemeinsam mit dem Filmclub Dieburg umgesetzt.
Appell für Frieden und Erinnerung
Oberbürgermeister Hanno Benz würdigt die Dokumentation als wichtiges Zeitzeugnis. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten können, sei es entscheidend, ihre Erfahrungen festzuhalten.
Der Film endet mit einem eindringlichen Appell, Frieden und Freiheit nicht als selbstverständlich zu betrachten.
DVD ab 8. Mai erhältlich
Neben der Vorführung im Kino ist der Film ab dem 8. Mai auch als DVD erhältlich. Diese kann für neun Euro bei der Dotter-Stiftung in Eberstadt sowie im Rathausfoyer erworben werden.
Für die Kinovorführung ist der Eintritt frei, eine Platzreservierung ist jedoch erforderlich.
(DARMSTADT – RED/PSD/ho)