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Magazin: da.news

Indische Generalkonsulin besucht Mathildenhöhe Darmstadt

Historische Verbindungen zwischen Darmstadt und Indien im Mittelpunkt

Die indische Generalkonsulin Shuchita Kishore hat am Mittwoch die Mathildenhöhe besucht. Im Mittelpunkt des Aufenthalts standen die historischen und kulturellen Beziehungen zwischen Darmstadt und Indien.

Während eines Rundgangs wurden unter anderem die im Platanenhain installierten Texte aus der Bhagavad Gita besichtigt.

Darmstadt pflegt enge Beziehungen zu Indien

Oberbürgermeister und Kulturdezernent Hanno Benz betonte die langjährigen Verbindungen zwischen Darmstadt und Indien.

„Die Beziehungen zwischen Darmstadt und Indien reichen weit zurück und prägen unsere Stadt bis heute. Zahlreiche indische Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereichern das akademische und kulturelle Leben Darmstadts“, erklärte Benz.

Begleitet wurde die Generalkonsulin von Konsul Vibha Kant Sharma sowie Chandrima Desai Das.

Rabindranath Tagore mit Darmstadt verbunden

Auch der bengalische Dichter und Nobelpreisträger Rabindranath Tagore spielte bei dem Besuch eine Rolle. Tagore hielt sich 1921 für eine Woche in Darmstadt auf und stand damals im Austausch mit Großherzog Ernst Ludwig.

Dr. Philipp Gutbrod, Kulturreferent der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Direktor des Instituts Mathildenhöhe, sieht darin ein Zeichen für die internationale Bedeutung des Standorts.

„Die Mathildenhöhe steht seit jeher für internationalen kulturellen Austausch. Dass das Interesse der indischen Generalkonsulin auch den Spuren Tagores und den Texten aus der Bhagavad Gita im Platanenhain gilt, zeigt die bis heute bestehende Aktualität dieser Verbindungen“, so Gutbrod.

Bhagavad Gita als bedeutende spirituelle Schrift

Die Bhagavad Gita zählt zu den wichtigsten spirituellen Schriften Indiens. Der philosophische Dialog über Verantwortung, Ethik und Menschlichkeit ist Teil des indischen Nationalepos Mahabharata und beeinflusst bis heute Kultur, Religion und Literatur weltweit.

(DARMSTADT – RED/PSD/ho)

Beitragsbild: Wissenschaftsstadt Darmstadt