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Magazin: da.news

KI-Festival am Staatstheater Darmstadt

Musik, Theater, Tanz und Wissenschaft erkunden Künstliche Intelligenz

Das Staatstheater Darmstadt veranstaltet vom 13. bis 17. Mai 2026 erstmals ein KI-Festival, bei dem sich alle vier Sparten des Hauses gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern, Wissenschaft und Künstlicher Intelligenz mit der Verbindung von Kunst und Technologie beschäftigen.

Unter dem Titel „Komm zu meinem Festival oder ich hacke deinen Toaster – deine KI“ werden Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert neue künstlerische Perspektiven auf den Einsatz von KI erkunden. Das Festival verbindet Aufführungen mit Panels, Workshops, Lecture-Performances sowie Rahmenprogramm.

Schauspiel: Geschichten zwischen Western und KI

Den Auftakt macht das Schauspiel mit der Produktion „The Saloon: Dinos in Dodge City“. In einer Western-Saloon-Szenerie treffen Glücksritter, Cowgirls und Sheriffs aufeinander – und plötzlich taucht ein Dinosaurier auf. Die Inszenierung untersucht, wie Mensch und KI gemeinsam neue Geschichten entwickeln könnten.

Premiere ist am 13. Mai in den Kammerspielen, ein weiterer Termin folgt am 17. Mai.

Musiktheater: KI verbindet historische Welten

Im Musiktheater erzählt „Anima mea – Wo bist du, meine Seele?“ von einem nordischen Fischerdorf im Jahr 1620 und von Nonnen in italienischen Klöstern. Die Produktion verbindet historische Stoffe mit KI-gestützten Erzählformen.

Premiere ist am 14. Mai auf der Hinterbühne des Großen Hauses, eine weitere Vorstellung folgt am 17. Mai.

Tanz: Interaktion zwischen realen und virtuellen Tänzern

Der britische Choreograf Alexander Whitley erforscht in „Mirror“ die Zusammenarbeit von Tanz und KI. Mithilfe von Motion Matching entstehen neue choreografische Dialoge zwischen realen und virtuellen Tänzerinnen und Tänzern.

Premiere ist am 15. Mai im Kleinen Haus, eine weitere Aufführung folgt am 17. Mai.

Spartenübergreifend: Mensch, Maschine und Mythos

Die Performance „Anfänge“ der Künstlerin Ayla Pierrot Arendt verbindet Musik, Schauspiel, Tanz und Videokunst. Der Abend untersucht das Verhältnis von Mensch, Maschine und Mythos.

Premiere ist am 16. Mai im Großen Haus.

Konzert und internationale Kooperationen

Beim 7. Sinfoniekonzert arbeiten Kompositionsstudierende der Hochschule für Musik und Theater München mit dem Fachbereich „Künstliche Intelligenz und Musikalische Kreation“ zusammen. Die jungen Komponistinnen und Komponisten entwickeln neue Werke zu „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky.

Außerdem steht ein Werk von Danielle Lurie auf dem Programm. Die Saxophonistin Asya Fateyeva interpretiert Stücke von Erwin Schulhoff und Frank Martin.

Die Konzerte finden am 17. und 18. Mai im Großen Haus statt.

Virtual-Reality-Performance und interaktive Ausstellung

Mit der VR-Performance „[EOL]. End of Life“ fragt das Performance-Kollektiv DARUM gemeinsam mit dem Publikum nach den digitalen Spuren des Menschen. Die Vorstellungen finden am 14., 15. und 16. Mai in den Kammerspielen statt.

Das Projekt „Motion Creation Design“, eine Kooperation des Hessisches Staatsballett mit der Hochschule Darmstadt, verbindet Tanz, Medienkunst und interaktive Ausstellung.

Die Termine sind am 15., 16. und 17. Mai im Foyer des Großen Hauses. Das Projekt ist Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

(DARMSTADT – RED/PM/)