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Darmstadt entwickelt neue Kulturstrategie für die Zukunft

Oberbürgermeister Benz und Kulturamtsleiterin Baumann setzen auf Vernetzung und Innovation

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt ihre Kulturpolitik strategisch neu auf. Oberbürgermeister Hanno Benz leitet gemeinsam mit der neuen Kulturamtsleiterin Britt Baumann eine Phase der gezielten Weiterentwicklung des Kulturstandorts ein. Ziel ist es, die starke kulturelle Identität der Stadt langfristig zu sichern und zugleich auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.

Starke Basis mit internationaler Strahlkraft

Darmstadt verfügt über ein außergewöhnlich dichtes kulturelles Fundament. Mit der UNESCO-Welterbestätte <a href=“https://www.mathildenhoehe-darmstadt.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Mathildenhöhe Darmstadt</a> besitzt die Stadt ein weltweit einzigartiges Ensemble aus Architektur und Kunst. Hinzu kommen das <a href=“https://www.hlmd.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Hessische Landesmuseum Darmstadt</a> mit seiner bedeutenden Beuys-Sammlung sowie das <a href=“https://www.staatstheater-darmstadt.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Staatstheater Darmstadt</a>.

Ergänzt wird dieses Profil durch eine vielfältige freie Szene sowie bundesweit prägende Institutionen wie Pen Deutschland und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.

Oberbürgermeister Benz betont die zentrale Rolle der Kultur für die Stadtentwicklung: Kultur sei nicht nur Standortfaktor, sondern Herzstück des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Drei strategische Schwerpunkte

Im Mittelpunkt der Neuaufstellung stehen drei zentrale Leitlinien:

Strukturelle Schärfung
Bestehende Angebote sollen in ihrer Strahlkraft gestärkt und besser miteinander verzahnt werden.

Partizipation und Öffnung
Kulturangebote sollen noch zugänglicher werden, um neue Publikumsschichten zu erreichen und Teilhabe zu sichern.

Digitale und inhaltliche Transformation
Verwaltung und Vermittlung von Kultur werden an moderne Standards angepasst, um Darmstadt als attraktiven Standort für nationale und internationale Kulturschaffende weiterzuentwickeln.

Rahmenplan Kultur als Gemeinschaftsprojekt

Der neue Rahmenplan Kultur ist auf zwei Jahre angelegt und folgt einem partizipativen Ansatz. Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft sollen intensiv eingebunden werden.

Dabei ist eine engmaschige Zusammenarbeit zwischen Kulturamt, Wirtschaftsförderung, Darmstadt Marketing und Leerstandsmanagement vorgesehen. Ziel ist es unter anderem, kulturelle Zwischennutzungen zu ermöglichen und Impulse für die Innenstadtentwicklung zu setzen.

Die neue Kulturamtsleiterin Britt Baumann bringt umfassende Erfahrung aus ihrer Tätigkeit bei der Stadt Offenbach am Main mit. Dort war sie unter anderem im strategischen Marketing sowie im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft tätig und zuletzt stellvertretende Kulturamtsleiterin.

Oberbürgermeister Benz unterstreicht zudem, dass die Stadt auch in finanziell herausfordernden Zeiten ein verlässlicher Partner für Kulturvereine und ehrenamtliche Akteure bleiben wolle. Die Stabilisierung des Haushalts solle Planungssicherheit gewährleisten.

Mit der personellen Neuausrichtung – nach der Berufung von Dr. Philipp Gutbrod zum Kulturreferenten – sieht die Stadt die kommunale Kulturarbeit strategisch gestärkt. Ziel bleibt es, möglichst viele Menschen in Darmstadt mit einem lebendigen und bürgernahen Kulturangebot zu erreichen.

DARMSTADT – RED/PSD/ho/jdi

Beitragsbild: Kulturamtsleiterin Britt Baumann. Foto: Wissenschaftsstadt Darmstadt